Information

Decebalus – Kraft von Dakern

Die größte Felsskulptur in Europa, die dritte in der Welt, in der Bucht Mraonja in Kalksteinfelsen eingemeißelt. Sie stellt das Bild des letzten Königs von Dakien dar. Heutzutage ist auf Wache im Eisernen Tor. Das Bild von Decebalus, dessen Name Kraft von Daker bedeutet, 40m hoch, nur 6 m niedriger als die Freiheitsstatue in New York, wurde im Zeitraum vom 1994 bis 2004 gegenüber Tafel des Traian ausgemeißelt. Das rumänische Mount Rushmore wurde mit über Million Dollar seitens Iosif Constantin Drăgan, kontroversen Geschäftsmanns und Liebhabers von Antiquitäten aus Rumänien, finanziert. Er wollte, dass die zwei Herrscher der alten Welt – Decebalus und Trajan bis zur Ewigkeit auf den Gegenseiten stehen. Gleich wie antike Denkmäler in Djerdap ist das Bildnis von Decebalus ist eine touristische Attraktion, in dessen Fuß der Name des Stifters eingemeißelt wurde: „DECEBALUS REX – DRAGAN FECIT“ („König Decebal – Erbaut von Drăgan“)  

Tabula Traiana – Tafel des Traian

Mit der Tafel des Traian hat der römische Kaiser Nerva Trajan vor 1900 Jahren das Ende des römischen Wegs bezeichnet – Via Traiana durch Djerdap, während er sich auf den Krieg gegen Daker vorbereitet hat. Die Tafel des Traian, die an einem unzugänglichsten Teil des ganzen römischen Wegs eingemeißelt war, ist eine der vielen architektonischen Meisterleistungen des Kaisers und hat sogar die Entstehung des Sees Djerdap überlebt. Die Tafel und ein Teil des römischen Wegs wurden in einem Stück abgeschnitten und um 21,5 m aufgehoben. Steinmonolith ist über 300 T schwer und wurde ganz genau oberhalb des ehemaligen Standortes angelegt, was ungefähr 2,5 km von Tekija entfernt ist und am Ausgang/Eingang in Schlucht Donja Klisura, wo die Donau am tiefsten und am engsten ist.

Kloster Mrakonija

Wenn Sie das Kloster vom Wasser aus beobachten, scheint es, als ob Sie vor einem Kloster auf dem Heiligen Berg wären, das an einem Felsenriff und an Steinfundamenten aufgebaut wurde, die die Wellen von Donau aufhalten. Das heutige Kloster Mrakonija (verborgene Stelle oder dunkles Wasser) ist an dem linken Ufer der Donau aufgebaut, an der Stelle der früheren Ballonstation. Davon aus konnte man Schifffahrt in einer schmalen Schlucht, wo zwei Schiffe nicht gleichzeitig fahren konnten, beobachtet. Nach den Aufzeichnungen existierte das Kloster Mrakonia schon in der Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts und aufgrund seines Schicksals und seiner turbulenten Geschichte ist es als „Kloster unter Wasser“ bekannt. Es wurde während des russisch-türkisch-österreichisch-ungarischen Krieges zwischen 1787 und 1792 zerstört. Es wurde wieder aufgebaut und 1968 zerstört und die Ruinen wurden mit dem Wasser der Donau überschwemmt. Es wurde 1995 wieder aufgebaut. Das Kloster wurde in Form eines Kreuzes mit Vorhof zur Donau errichtet und auf dem Fenster am Eingang des Klosters steht: „Mehrmals geboren und getötet erscheint das Kloster heute außerhalb des Todes als Sicherheit des Glaubens, als Hoffnung auf Auferstehung und als Grundlage der Liebe“.

Donji Milanovac

Nur wenige Orte in Serbien können sich rühmen, dass sie sich sogar dreimal umgezogen haben, wie dies bei Donji Milanovac der Fall ist. Banja-Siedlung im Mittelalter und dann die Insel Poreč, danach Donji Milanovac und vor allem Römisches Militärlager Taliata. Und das alles seit fast 2000 Jahren im Tal von Donji Milanovac. Im Herzen von Djerpad genießt dieses Städtchen die meisten Sonnentage in Serbien, die an Fisch reiche Donau, wunderbare Sonnenuntergänge und gutes Essen in lokalen Restaurants. Die Einwohner von Donji Milanovac sind stolz auf ihre Mitbürger – Kapitäne Tenko und Miša Anastasijević, eine der ältesten Grundschulen in Serbien, die 1807 gegründet wurde. Donji Milanovac mit seinem nahe gelegenen Lepenski Vir ist ein ideales Ziel für alle Naturliebhaber, Liebhaber der Geschichte und der Abenteuer.

Nationalpark Djerdap

Dem Nationalpark Djerdap gehören hundert Kilometer der Donau, die auf einer Länge von 588 km durch Serbien fließt. Der größte und längste Pass Europas, das wundersame Eiserne Tor, wird als selbsttätiger botanischer Garten gezeichnet. Hier wächst ein Viertel der gesamten Flora Serbien, hier leben gegen 170 Vogelarten, mehr als die Hälfte der Säugetierarten in Serbien und etwa 50 Fischarten. Mit über 40 Kulturdenkmälern von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter ist Djerdap auch der größte der archäologischen Parks im Freien in Europa. In Djerdap ist die Donau in ihrem Verlauf am breitesten, am tiefstem und am engsten. Bei Donauschifffahrt werden Sie Schönheit der Flussufer, Naturphänomene und Kulturdenkmäler kennenlernen und persönlich erfahren, warum Djerdap seit Tausenden von Jahren eine Herausforderung für Reisende, Krieger und Friedensstifter darstellt.

Der große und der kleine Kessel

Kessel von Djerdap, der Große und der Kleine, sind in die Weltliteratur eingegangen, denn die Donau ist gerade hier Donau am engsten – 140 m und am tiefsten 90 m. Der größte Fall des Wassers und Wassergeschwindigkeit, plötzliche Änderungen in der Breite und in der Tiefe des Gewässerbetts, Felsen unter dem Wasser, starke Strudel, infolge deren die Wasseroberfläche ausgesehen hat, als ob es kocht, sodass es in türkischer Zeit „Kessel“ genannt wurde. Vor dem Aufbau des Wasserkraftwerks „Djerdap 1“ haben aus dem Schwarzen Meer kommende Aale und weiße Störe im Kessel Eier abgelegt. Die Schifffahrt wurde von Ballonstationen geregelt, und die Schiffe wurden von Schiffsoffizier bzw. Lotsen gesteuert. Am Fuße steiler Berge, die über 500 m hoch sind, befinden sich starke Karstquellen sowie die Höhle Veterani. In Kesseln gibt es Hajduks Wassermühle, eine kleinere römische und eine mittelalterliche Siedlung, eine Kirche und eine Nekropole, berühmt nach teuren Sammlungen der mittelalterlichen Silbermünzen und frühbyzantinischen Goldmünzen. Dies ist auch der Sitz der unteren Schlucht der Donau, von der aus man einen beeindruckenden Blick auf die steilen Klippen von Miroč am serbischen und Munci Almazujuj am rumänischen Ufer hat.